Donnerstag von 16:00 bis 21:00 Uhr


Viele Angebote treffen nicht die Bedürfnisse der Kunden. Unser Markt beginnt genau dann, wenn Sie Zeit für sich, Ihre Freunde und zum Einkaufen haben – am Abend. Jeden Donnerstag von 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr schmurgelt es in unseren Töpfen, sind unsere Auslagen bereit, haben wir Frische direkt in die Kölner Innenstadt gezaubert. Voilà, Sie können sich hinsetzen, etwas essen und trinken, klönen und einkaufen – ein Wochenmarkt mit Speisen am Abend nur für Sie! Bitteschön, es ist angerichtet! Und das Ganze in traumhafter Atmosphäre im Schatten der Hahnentorburg auf dem Rudolfplatz.

 

Hier oder zuhause?

Bei meet & eat haben Sie die Wahl: Essen wir gleich eine Kleinigkeit hier oder kochen wir in Ruhe zuhause? Bei mir oder bei Dir? Neben der Frische vom Wochenmarkt gibt es Speiseangebote zum Direktverzehr und Geselligkeit. Nie mehr hungrig einkaufen!

 

Sekt oder selters?

Essen und Trinken gehören zusammen, wie Leib und Seele. Deshalb dürfen wir auch Getränke mit und ohne Alkohol anbieten. Allerdings nur in Verbindung mit den entsprechenden Speisen.

 

Kommentar aus der Kölner Rundschau zum Start des Markts am 20. August 2015:

 

Neuer Feierabend-Markt ist ein echter Gewinn für Köln

Geh nie mit Hunger einkaufen, lautet eine wichtige und wahre Lebensweisheit meiner Mutter. Das wird meist teuer. Doch auf dem neuen Feierabendwochenmarkt, der jetzt immer donnerstags von 16 bis 21 Uhr auf dem Rudolfplatz stattfindet, kann ich nur zum Gegenteil raten.

 

Es wäre ein Jammer, hier bereits satt hinzukommen. Nie hätte ich den Wildfleischkäse gekostet, dessen Fleischlieferanten der Metzgermeister Markus Blatzheim erst vor wenigen Tagen selbst geschossen hat. Nie den Allgäuer Bergkäse auf meiner Zunge zergehen lassen und dazu ein Glas Dornfelder genossen, bei dem es dann natürlich nicht geblieben ist.

Zudem bleibt hier niemand lange hungrig, weil an fast jedem Stand zumindest Kleinigkeiten zu essen angeboten werden. Mehr noch: Alkohol soll sogar nur in Verbindung mit einer Mahlzeit verkauft werden, damit den Besuchern Bier und Wein nicht zu Kopf steigen. Super! Köln braucht nicht noch ein Freiluft-Besäufnis.

Verdient hatten es sich die Händler trotzdem nach Feierabend die Korken knallen zu lassen. Alle Kleinunternehmer waren über alle Maßen glücklich und zufrieden. „Scheiße geil“, entfuhr es einer Marktbeschickerin auf die Frage, wie sie es fand. Und alle Kollegen stimmten in den Freudengesang mit ein. Regelrechte Euphorie war überall spürbar. Zwar sei die Standgebühr hier mit 120 Euro um einiges teurer als für herkömmliche Märkte, für pro Stand weniger als 20 Euro zu entrichten sind. Doch den Einsatz hatte jeder der 24 Betreiber – 48 hatten sich bei der Stadt beworben -  nach nicht einmal einer Stunde wieder raus. Das Publikum: jung bis mittelalt – und durchweg angenehm. Der Brüsseler Platz muss leer gewesen sein.

Wenn auch beim ersten Mal mehr geguckt als eingekauft wurde: Zehn Jahre nach dem kläglich gescheiterten Versuch, einen Viktualienmarkt in der Altstadt zu etablieren, hat Köln seinen Weg gefunden. Wir müssen nicht München kopieren. Wir haben unser eigenes Flair.


Jet müffele, jet süffele, jet schwaade und nebenbei was Frisches aus der Region für’s Wochenende einkaufen. Das Ganze im Schutz von Hahnentorburg und dem Dach der kölschen Platanen. Mediterraner geht’s nicht. Fehlen nur noch ein paar schöne Lichterketten in den Bäumen.

Köln sei tot, was Märkte angeht, wurde einer der Händler vor der Bewerbung für den neuen Standort gewarnt. Welch ein Irrtum! Köln lebt. Köln pulsiert. Und Köln ist an diesem Abend tatsächlich mal die nördlichste Stadt Italiens.
Und die Frankreichs. Die Spaniens. Ja, sogar die Argentiniens. Die der Türkei sowieso. Je nachdem an welchem Stand ich gerade naschte oder einkaufte. Überall herrschte südländisches Flair und angenehme Geselligkeit.


Bleibt abzuwarten, wie sich die Sache darstellt, wenn das Wetter nicht mehr ganz zu südländisch ist. Doch zur Premiere war es bis zur letzten Minute rappelvoll. Die Marktaufseher hatten um 21 Uhr regelrecht Mühe, die  Besucher dazu zu bringen, den Markt wieder zu verlassen. Viele Stände meldeten da schon lange: Sold out. Ausverkauft.


Geht nie mit Hunger einkaufen! Außer donnerstags.